IMAGO – Aufstellungen: der Sehnsucht nach sich selbst und der eigenen Vision folgen

Nächste Termine:

  • Sa. 26. – So. 27. November 2022 ausgebucht
  • Sa. 10. Dezember 2022 (eintägig) nur noch Stellvertreterplätze
  • Sa. 21. – So. 22. Januar 2023 (zweitägig)
  • So. 12. Februar 2023 (eintägig)

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Systemische Aufstellungen

Verborgenes sichtbar machen

Ob wiederkehrende innere Themen und Konflikte, Familienstreitigkeiten, Partnerschaftskrisen, wichtige Entscheidungen oder belastende berufliche Situationen – manchmal stellt uns das Leben vor Herausforderungen, für die es scheinbar keine Lösung gibt. Wir haben schon alles Mögliche probiert, das Thema aus jedem erdenklichen Blickwinkel angeschaut und reflektiert. Wieder und wieder, aber es hat nichts gebracht. Das Problem scheint an uns zu kleben oder fest in uns verwoben zu sein. Oder wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Kommt Ihnen das vertraut vor? Dann kann eine Familienaufstellung ein guter Weg für Sie sein, Verborgenes sichtbar zu machen.

Bei welchen Themen kann eine Familienaufstellung sinnvoll sein?

Eine Familienaufstellung eignet sich für vielfältige Themen. Im Grunde genommen lässt sich fast alles aufstellen – persönliche, familiäre und berufliche Probleme, Fragen zu Gesundheit und Krankheit genauso wie innere Konflikte vor wichtigen Entscheidungen wie Umzug, Jobwechsel oder der Weg in die berufliche Selbstständigkeit.

Im Vorgespräch klären wir Ihr Anliegen und arbeiten genauer heraus, worum es Ihnen geht.

Geeignete Themen für eine Familienaufstellung

  • Immer wiederkehrende innere Konflikte
  • Beziehungskrisen in Familie, Partnerschaft, Beruf oder Geschäftsleben
  • Tiefer liegende Wurzeln für körperliche Symptome oder Erkrankungen
  • Entscheidungsfindung (z.B. Umzug, Jobwechsel, Trennung)
  • Ressourcenaufbau bei Projekten, Visionen oder anstehenden Veränderungen
  • Persönliche Weiterentwicklung
  • Geld-Themen (z.B. chronischer Geldmangel, Erbstreitigkeiten)
  • Die eigene Weiblichkeit/Männlichkeit leben
  • Mit belastenden Erfahrungen innerlich in Frieden kommen

Sie haben noch Fragen oder möchten eine Familienaufstellung buchen?

Dann freue ich mich über Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.

info@tiefencoaching-hannover.de
0173 2369120

Sie möchten mehr zum Thema Familienaufstellung Hannover erfahren?

Dann bleiben Sie gerne noch eine Weile auf dieser Seite. Aus der langjährigen Erfahrung mit meinen Klient*innen habe ich hier die relevantesten Inhalte für Sie zusammengestellt. Für weitergehende oder persönliche Fragen bin ich gerne für Sie da.

Bei einer Familienaufstellung gehen wir „systemisch“ vor. Wir schauen auf das gesamte Familiensystem und holen alle Beteiligten mit ins Boot. Das heißt, alle für Ihr Anliegen wichtigen Personen oder Aspekte werden im Raum aufgestellt. Von Ihnen ausgewählte Stellvertreter aus dem Kreis der Teilnehmer*innen stellen sich für das Aufstellungsgeschehen zur Verfügung. Dafür fragen Sie zum Beispiel: „Würdest du für meine Mutter, Tante, … stehen?“

Durch die systemische, distanzierte Sicht auf die Dinge werden verborgene Zusammenhänge sichtbar. Das öffnet den Raum für ein tieferes Verstehen. Verstrickungen können sich lösen, Entwicklungen werden möglich, Ruhe und Frieden können Einzug halten.

Systemische Aufstellungen in Unternehmen funktionieren übrigens nach demselben Prinzip. Mit dem Unterschied, dass hier andere Themen aufgestellt werden und andere Akteure beteiligt sind, zum Beispiel Teammitglieder, Führungskräfte, Kund*innen und Geschäftspartner*innen. Oder Aspekte wie Teamgeist, Nachhaltigkeit, Innovation … die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Bei der Familienaufstellung gehen wir von der Annahme aus, dass wir mit dem System unserer Herkunftsfamilie von Natur aus loyal verbunden sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Liebe zugehörig fühlen oder uns voller Groll abgewendet haben. Das heißt: Alles hängt mit Allem zusammen und geht zueinander in Resonanz. „Störungen“ im Familiensystem – also alles, was totgeschwiegen, unter den Teppich gekehrt, nicht gesehen und nicht geachtet wurde – können Dynamiken anstoßen, die im Leben jedes einzelnen Familienmitgliedes ihre Wirkung entfalten.

„Warum muss ich in dieser Familie eigentlich immer alles machen?“ werde ich von Klient*innen manchmal gefragt. – Weil Sie die Erste in Ihrer Familie sind, die das kann, antworte ich dann gerne. Weil Ihre Eltern, Geschwister oder Großeltern es nicht konnten. Und weil Sie als Suchende die Erste in Ihrer Familie sind, die über die Kompetenz, die Ressourcen und die Offenheit verfügt, diesen Weg zu gehen.

Und im Übrigen: Sie müssen ja gar nichts. Aber wenn Sie den inneren Impuls spüren, kann eine Familienaufstellung ein guter Weg für Sie sein. Ich bin gerne für Sie da.

Bei der Familienaufstellung gehen wir von der Annahme aus, dass wir mit dem System unserer Herkunftsfamilie von Natur aus loyal verbunden sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Liebe zugehörig fühlen oder uns voller Groll abgewendet haben. Das heißt: Alles hängt mit Allem zusammen und geht zueinander in Resonanz. „Störungen“ im Familiensystem – also alles, was totgeschwiegen, unter den Teppich gekehrt, nicht gesehen und nicht geachtet wurde – können Dynamiken anstoßen, die im Leben jedes einzelnen Familienmitgliedes ihre Wirkung entfalten.

Im Zusammenspiel der Beteiligten offenbaren sich nicht selten streng gehütete Familiengeheimnisse. Dinge, die über Jahre, Jahrzehnte oder sogar Generationen unter Verschluss gehalten wurden, weil sie als zu schwer empfunden wurden, um offen damit umzugehen. Das können verdrängte Erlebnisse und Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit sein oder auch lange zurückliegende Schattenthemen unserer Ahnen. Typische Beispiele sind schwere Schicksale von Tod, Verlust und Vertreibung, Fehlgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche, frühzeitiger Kindstod oder auch frühzeitig verstorbene Eltern, verleugnete oder ausgestoßene Familienmitglieder, Selbstmord, Betrug oder schwere Schuld. Solche Ereignisse stören die höhere Ordnung eines Familiensystems und haben dadurch einen starken Einfluss auf die einzelnen Familienmitglieder.

Wenn alles gesagt, gesehen und wertgeschätzt wurde, geht es in der Familienaufstellung darum, für Ausgleich zu sorgen und heilsame Prozesse anzuregen. Von meinen Klient*innen bekomme ich immer wieder begeisterte Rückmeldungen, wie befreiend und bereichernd diese Arbeit sein kann. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Familienaufstellungen ermöglichen ein tieferes Verständnis unserer eigenen Herkunft und unserer eigenen inneren Dynamik – und damit eine Neuordnung unseres Lebensbildes und eine erweiterte, mitfühlendere Sicht auf die Welt.

Wie läuft eine Familienaufstellung ab?

 

Termin buchen

Die nächsten freien Termine für Familienaufstellungen in Hannover finden Sie direkt hier auf dieser Seite. Für Ihre Buchung nutzen Sie bitte das vorbereitete Formular unter der Rubrik „Termine“. Hier können Sie den gewünschten Termin auswählen und mir mitteilen, ob Sie Ihr eigenes Thema aufstellen lassen oder als Stellvertreter*in teilnehmen möchten. In einem separaten Feld ist Platz für Ihre persönliche Mitteilung. Danach brauchen Sie nur noch Ihre Kontaktdaten einzufügen und auf „Absenden“ zu klicken.

Vorgespräch und Vorbereitung

Wenn Sie zum ersten Mal bei mir eine Familienaufstellung gebucht haben, verabreden wir uns vorher zu einem Vorgespräch. Wir nehmen uns etwa 30 – 40 Minuten Zeit, um Ihr Anliegen zu klären. Auf Wunsch kann das Vorgespräch auch per Telefon oder online stattfinden.

Als Vorbereitung auf die Familienaufstellung sende ich Sie Ihnen einen Fragebogen zu Ihrer Familiengeschichte zu. Darin tragen Sie alles zusammen, was Sie über Ihre Herkunftsfamilie und Ihre Ahnen wissen. Keine Sorge – hier wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Sie müssen also keinen kompletten Familienstammbaum abliefern. Vielleicht ergibt sich bei Ihren Recherchen das eine oder andere gute Gespräch und Sie erfahren überraschende Details aus Ihrer Herkunftsfamilie.

 

Ablauf der Familienaufstellung

Vielen Menschen, die an einer Familienaufstellung interessiert sind, fällt es leichter sich auf diese neue Erfahrung einzulassen, wenn sie eine Vorstellung davon haben, was sie erwartet. In den folgenden Abschnitten möchte ich einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise geben.

 

Anliegen – Worum geht’s?

Als Anliegen-Geber*in schildern Sie zunächst Ihr Anliegen. Danach werden Sie das Geschehen eine Weile lang von außen, also aus der Distanz verfolgen. Das hat den Vorteil, dass Sie die Bäume und den Wald sehen können. Und vielleicht sogar das Unterholz.

 

Aufstellung – Wer und was ist alles da?

Ihre Person und die einzelnen Familienmitglieder werden von Stellvertreter*innen repräsentiert. Zusätzlich können noch weitere Aspekte, die möglicherweise zum Thema dazuzugehören, aufgestellt werden – zum Beispiel Gefühle wie Schuld, Scham, Wut oder Symptome wie Geldthemen oder Krankheitsanzeichen.

So entsteht Schritt für Schritt ein „wissendes Feld“. Als aufmerksame Begleiterin führe ich Sie und alle anderen beteiligten Akteure behutsam durch den Prozess. Familienstellen ist wie ein Fliegen auf Sicht. Niemand weiß, wo es am Ende hingeht. Hier lässt sich nichts pushen oder erzwingen. Jedes Thema ist anders und birgt seine ganz eigenen Dynamik, seine eigenen Facetten und Überraschungen.

Das „wissende Feld“
Die Magie einer Familienaufstellung

Durch das Aufstellen und Platzieren im Raum „wissen“ die Stellvertreter plötzlich Dinge über die Personen oder Aspekte, für die sie aufgestellt worden sind. Man nennt das repräsentierende Wahrnehmung oder auch das „wissende Feld“. Viele Teilnehmer*innen sind immer wieder erstaunt, wie zutreffend und genau die Äußerungen häufig sind und wie sehr sie zu der Person passen, für die ein Repräsentant steht.

 

Neuordnung – einen guten Platz finden

Durch Befragungen, Umstellen und Neuordnen wird sichtbar und erfahrbar, was da im System seine Wirkung entfaltet – und was heilsam integriert werden kann. Ist zum Ende des Prozesses eine Annäherung und Entspannung im System eingetreten, hole ich Sie in der Regel in die Aufstellung hinein. Ihre Stellvertreter*in kann als Ressource noch eine Weile in der Nähe bleiben. Ziel ist es, dass am Ende der Aufstellung Sie selbst und alle beteiligten Familienmitglieder und Aspekte einen guten Platz einnehmen können.

Manchmal spürt man in diesem Moment, wie ein leises Aufatmen durch den Raum geht. „Gut für heute?“ frage ich dann gewöhnlich. Diese Schlussfrage finde ich passender als etwa die Frage, ob nun alles gelöst sei. Denn das ist es nicht immer. Auch eine Annäherung kann in bestimmten Fällen schon ein gutes Ergebnis sein.

 

Was passiert in der Zeit nach der Aufstellung?

Familienaufstellungen wirken erfahrungsgemäß noch Tage und Wochen nach. Häufig führt die systemische Arbeit zu einer deutlich gefühlten Erlösung, zu einem „Durchatmen“ des ganzen Systems. Was vorher eingefroren, verknotet, festgefahren war, löst sich allmählich. Es kommt Bewegung ins System. Wohltuende Effekte entfalten sich wie von selbst. Veränderung und Entwicklung werden möglich.

 

Was kostet eine Familienaufstellung?

Die erste Familienaufstellung besteht bei mir immer aus den beiden Elementen Vorgespräch und Aufstellungsarbeit. Bei weiteren Aufstellungen ist kein separates Vorgespräch nötig.

 

Kosten für das Vorgespräch: 40 € (inklusive Mehrwertsteuer)

Kosten für die Aufstellung: 180 € (inklusive Mehrwertsteuer)

Als Stellvertreter*in zahlen Sie pro Tag 40 € (inklusive Mehrwertsteuer).

In begründeten Einzelfällen sind ermäßigte Sätze möglich.

Familiensteller*innen in Ausbildung können gerne zur Hospitation teilnehmen. Der Teilnahmebetrag ist derselbe wie für Stellvertreter*innen.

 

Als Stellvertreter*in an Aufstellungen teilnehmen

Eine wunderbare Möglichkeit, den Ablauf und die Wirkungsweise von Familienaufstellungen kennenzulernen besteht darin, zunächst einmal als Stellvertreter*in teilzunehmen.

Zu Beginn eines Aufstellungstages erfahren Sie in einer kurzen Einführung, wie das geht und was genau Sie da machen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es genügt die Offenheit, sich auf die Erfahrung einzulassen.

Interessanterweise hat die Rolle, die Stellvertreter*innen in Aufstellungen einnehmen, häufig auch mit ihren eigenen Themen zu tun. Es ist also gut möglich, dass Sie ganz nebenbei spannende Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.

 

Das möchten Sie gerne einmal ausprobieren? Hier geht’s zur Anmeldung.

 

Alternative Aufstellungsformate

Neben der ausführlich beschriebenen Gruppenaufstellung sind auch Einzelaufstellungen ohne Stellvertreter*innen möglich. Bei diesen Aufstellungsformaten arbeiten wir mit Imagination und Bodenankern oder auch mit Figuren oder Gegenständen. Das Einfühlen in die aufgestellten Personen und Aspekte geschieht in diesen Settings vorwiegend durch mich als Aufstellungsleiterin oder durch den Aufstellenden selbst.